Hamburg schnackt - mit Friederike von Cossel
Shownotes
„Bei Brahms muss man klingeln“ – heute interviewt unser Vorstandsvorsitzender Wolfgang Raike unser neues Mitglied, die Leiterin des KomponistenQuartiers, Friederike von Cossel. Das KomponistenQuartier Hamburg vereint sechs kleine Museen zu Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Adolf Hasse, Fanny und Felix Mendelssohn, Johannes Brahms und Gustav Mahler. In der historisch anmutenden Peterstraße kann man ihr Leben und Werk erkunden. Alle waren sie der Hansestadt verbunden – durch Familie, kreative Schaffensphasen und Begegnungen oder Stationen ihres Berufs. Was steckt hinter dem Einstiegssatz und welche „Schätze“ offenbaren die Museen – dies sind nur einige der Aspekte, die die beiden Gesprächspartner diskutieren, hören Sie doch mal rein.
Hamburg schnackt - Der Tourismus Talk ist der Podcast des Tourismusverbandes Hamburg und wird unterstützt von Mahoin www.mahoin.de. Neue Folgen erscheinen alle 14 Tage am Donnerstag.
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00:00:11: Hallo und herzlich willkommen an den Empfangsgeräten.
00:00:14: oder wie wir hier in Hamburg sagen, Moin!
00:00:16: Direkt aus der schönsten Stadt der Welt.
00:00:18: Hier ist für Sie Hamburg-Schnackt Der Tourismus-Tor.
00:00:25: Herzlich Willkommen bei Hamburg-Schnackt dem Podcast des Tourismusverbandes Hamburg.
00:00:29: mein Name ist Wolfgang Reike ich bin Vorsitzender des Verbandes und heute habe ich einen besonderen Gast bei mir Friederike von Kossel.
00:00:38: herzlichen willkommen Friederikke.
00:00:40: Herzlich willkommen zurück.
00:00:41: Ich freue mich, dass ich hier sein kann, lieber Wolfgang!
00:00:44: Ja, Frédéricke ist Leiterin des Komponistenquartiers in der Peterstraße und den umliegenden Straßen.
00:00:51: Wir werden da gleich noch ein bisschen mehr zuhören.
00:00:55: Am Anfang wollte ich dir gerne eine Frage stellen.
00:00:57: Kannst du mit dem Satz etwas anfangen?
00:00:59: Bei Brahms muss man klingeln...
00:01:03: Ja das ist so'n bisschen eine Visitenkarte des Kmponisten-Quartieres.
00:01:07: Das Komponistenquartier setzt sich ja aus sechs Museen für unterschiedliche Komponenten mit Hamburg eng verbunden sind zusammen.
00:01:14: Und Brahms ist halt das Museum, was schon sozusagen lange langtradierte Vormacht am Platz hat.
00:01:21: Brahms hat ein eigenes Haus, ein denkmalgeschütztes Haus ,was man in der Peterstraße überraschend selten findet und da muss man tatsächlich klingeln um noch reinzukommen.
00:01:33: Und er macht einen Hausmeister, glaube ich aus oder einen ehrenamtlichen Mitarbeiter die ihr, glaub ich, ganz viel habt.
00:01:40: Ja also das sind unsere ehrenabendlichen Mitarbeiter.
00:01:42: Das ist quasi der zweite Schatz des Komponistenquartiers denn ohne die könnten wir diese Museen gar nicht betreiben.
00:01:49: Das heißt Wir haben über hundert Ehrenamtliche Die dann da bei Brahms die Klingelhüten aber weit mehr auch noch als dass tun.
00:01:57: Aber erzähl doch mal etwas zu den Komponisten.
00:01:59: Das sind ja viele bekannte Namen auch, die dort versammelt sind.
00:02:04: Ich gehe da manchmal durch und bin immer wieder ganz begeistert oder so und einige kennt man ja also Telemann beispielsweise oder Mala oder andere aber es sind ja noch ein paar mehr
00:02:14: Ganz genau.
00:02:14: Wir haben insgesamt sechs Komponisten und eine Kompionistin in sechs Museen, das fängt an mit Telemann als dem großen Direktor Musices für über vier Jahrzehnte dann mit dem Bachsohn Karl-Philipp Immanuel Bach der Nachfolger von Telemannen war auch dessen Patenson.
00:02:32: Dann gibt es den ersten Schlenker so in unbekanntere Gefilde mit Johann Adolf Hasse.
00:02:37: Das ist so der Name den kennt kaum jemand, der zu uns kommt.
00:02:41: Hamburg-Bergendorfersohn und eine wirklich fulminante tolle Barockkarriere zusammen mit seiner Frau Faustina Baudoni.
00:02:49: Ganz besonderes Museum auch insbesondere mit der Geschichte mit der Verbindung zur Bergendorf wo es noch das Geburtshaus von Hasse auch gibt.
00:02:57: Dann haben wir in dem eher dem XIX.
00:02:59: Jahrhundert gewidmeten Teil eben Brahms im eigenen Haus und ergänzend noch Mahler und die Mendelssohns, also Fanny- und Felix-Mendelssohn gemeinsam in einem Museum.
00:03:09: Und die beiden Letzteren, das ist dann immer so ein bisschen überraschend oder da kommt häufiger mal eine Nachfrage.
00:03:14: Weil man Mahler halt natürlich eher mit Wien und die Mendelsons eher so mit Berlin Leipzig verbindet.
00:03:20: Beide haben aber eben auch durchaus belastbare Beziehungen zu Hamburg.
00:03:25: also Mahler war einfach als Dirigent hier an der Oper fulminant am Wirken zum Beispiel.
00:03:31: Jetzt war abgesehen von den Komponisten ja schon sehr beeindruckend sind.
00:03:36: Das ganze Komponistenquartier ist ja zusammengestellt.
00:03:40: Es ist nicht historisch gewachsen, sondern teilweise, wenn ich das richtig gesehen habe, zusammengebaut worden sozusagen.
00:03:49: Ist das richtig?
00:03:51: Zusammen gebaut – also die Häuser waren schon da!
00:03:53: Also ich dachte, die einzelnen Häuser wären auch wieder neu... dort aufgestellt worden, so hatte ich das verstanden.
00:04:00: Ah!
00:04:00: Das ist die Peterstraße selber?
00:04:02: Das ist eine eigene tolle Hamburg-Historie wie in den Sechzigerjahren die Familie Töpfer eben in der Peterstraßeneu dieser Häuser aufgestellt hat.
00:04:11: Das war dann aber schon vorhanden als so im Jahr zwölf, zwei Tausend Dreizehn die Initiative auch wiederum von der Karl-Töpfe Stiftung zusammen mit der Telemann-Gesellschaft, der Brahmsgesellschaft und dann eben noch weiteren Komponistengesellschaften entstand.
00:04:29: Dort ein Museumsonsemble in diese historisierende Häuserreihe einzubauen Und dafür mussten dann Wohnräume umgewitmet werden.
00:04:39: Also die Museumsräume wickeln sich in so kleinen verwinkelten Anlagen im Erdgeschoss ab.
00:04:47: Dafür wurden eben Wohnungen umgewidmet und man hat dort dann die Komponistengesellschaften mit ihren Ausstellungen einziehen lassen.
00:04:55: Und ja, das war eine Zusammenstellung, einen Zusammenkommen ... Man hat geguckt, wer wird denn als Komponentin in Hamburg schon durch ne Gesellschaft geähert?
00:05:05: Weil klar war, dass der Verein Kompionistenquartier inhaltlich fachkundiges Backup braucht, um überhaupt so ein Museum zu realisieren.
00:05:14: Dadurch kam die Zusammenstellung geben.
00:05:16: Es gab eine Telemann-Gesellschaft, es gab ne Bachgesellschaft und so weiter.
00:05:21: Das ist ganz spannend, weil wir auch immer mal die Frage bekommen, warum sind denn gewisse Namen nicht vertreten?
00:05:26: Also Reinhold Kaiser aus dem Frühenbarock oder auch Gjörg Ligeti, weil es keine Gesellschaften dazu gibt.
00:05:34: Wenn es dort Gesellschaften gäbe, hätten sie auch eine Chance, dort mit einzuziehen.
00:05:40: Ja, das wird jetzt inzwischen schwierig aufgrund.
00:05:42: Wir kennen das Problem mit der Raumnot in Hamburg aber wir haben seit drei Jahren eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen indem wir im Brahmshaus da haben wir einen kleinen Galerieraum und dort realisieren wir Sonderausstellungen und da widmen wir uns genau diesem Thema noch zusätzlichen weitere Komponisten vorzustellen.
00:05:58: Also auch von den Gebäuden ist es ein schönes Ensemble auch mit Hinterhöfen und Gärten und bin dann mal ein paar Mal durchgegangen.
00:06:06: Spannend auch.
00:06:07: Ja, das ist eine absolute Rarität und ein ganz wunderbares Ensemble.
00:06:12: der ehemalige Beilingstift, der sich hinter dem Brahmshaus entwickelt und durch die Kaltherverstiftung als Wohnanlage für seine Mieter, deren Mieta sehr ... Als kleines Quartier nicht komponisten Quartiere sondern wirklich wohnen Quartiers gepflegt und gehegt wird und wo schon eine Gemeinschaft spürbar wird.
00:06:31: ja
00:06:32: Das ist ja auch für Hamburg, für die Neustadt schon ein ganz besonderes Viertel.
00:06:36: Einschließlich das Komponistenquartier.
00:06:39: Zwei Fragen dazu.
00:06:42: Touristen als Touristenmagnet kann man sie nicht bezeichnen also bislang noch nicht.
00:06:47: Zwölf Jahre ist eine lange Zeit aber seit ihr da dran am arbeiten dass noch mehr Touristen kommen.
00:06:54: wenn ich da durchlaufe sind es halt häufig Asiaten die sich das mal angucken.
00:06:58: das fällt immer natürlich immer ein bisschen auf Aber ansonsten könnte das noch mehr vertragen.
00:07:04: oder sehe ich das falsch?
00:07:05: Also grundsätzlich können wir auf jeden Fall mehr Besucher und mehr Gäste vertragen.
00:07:10: Die Zusammensetzung unserer Gäst ist eigentlich relativ konstant, das fand auch überraschend als ich vor vier Jahren eingestiegen bin.
00:07:17: Man kann eigentlich Drittel, Drittel drittel sagen also Drittel Hamburg und Region ein Drittel aus dem Dachraum und ein Drittel Rest der Welt Und das sind in der Tat zu einem sehr hohen Anteil auch Asiatinnen.
00:07:31: Das hat natürlich eine deutliche Veränderung nach Corona erfahren, aber da merkt man schon insbesondere Brahms ist einfach ein Name der wird.
00:07:40: in so hoch kultivierten Ländern wie Japan oder Korea kommen dann Menschen und sagen das verbinden wir mit Hamburg dafür sind wir jetzt hier.
00:07:48: wo kann ich ins Braems Haus gehen?
00:07:51: was tun wir?
00:07:52: Wir versuchen vor allen Dingen für ne größere Bekanntheit des Namens und des Ortes zu sorgen.
00:07:58: Denn wir haben das Gefühl, dass gerade auch in der Region Hamburg noch nicht das Potenzial ausgeschöpft ist von Menschen für die wir eigentlich interessant wären.
00:08:06: Und aber auch natürlich im Bereich der Kultur-Touristen, der Musik-Turisten, die nach Hamburg kommen – grade so weiß ich nicht.
00:08:14: Man kommt das Wochenende zu einem Elfekonzert.
00:08:16: Da sind wir ein schönes Nachmittagsprogramm in Ergänzung
00:08:22: dazu.".
00:08:23: Ein
00:08:24: bisschen das historische Ambiente da in der Straße ist es wirklich ganz puppenhaft natürlich.
00:08:29: Ja, ich fand das auch immer.
00:08:30: Ich vergehe dann mal sehr gerne hin, seitdem ich das mal entdeckt habe, gehe ich auch wirklich gerne hin.
00:08:35: Das ist ja auch eigentlich mittendrin in der Innenstadt also dichter in der Nähe vom Olstenweil für die, die es nicht wissen und eigentlich gut von allen Ecken fußläutig zu.
00:08:48: muss man einen Eintritt bezahlen in den verschiedenen Museen?
00:08:52: Wir haben ein Gesamteintritt von elf Euro ermäßigt, acht Euro.
00:08:56: Die Ermäßigung gilt auch für die Hamburg-Karte, wo das ja ein wichtiger Partner für uns ist und ... Im Moment weiß ich auch nicht, wie sehr sich... Also unsere Lage ist halt wirklich großartig.
00:09:06: Es ist zwischen quasi in der Achse Elfi-Michel Leishalle gelegen genau da wo es so ein bisschen hingehört.
00:09:14: Im Moment ist natürlich dadurch das das Museum für hamburgische Geschichte so lange geschlossen ist.
00:09:19: Da hatten wir den Eindruck dass schon immer noch sowohl Beifänge passieren, sag ich mal.
00:09:24: Denn wer sich fürs Museum für hamburgische Geschichte interessiert, der ist potenziell natürlich auch an diesem Spezialthema Musikgeschichte noch interessiert.
00:09:30: und dadurch dass da jetzt Menschen halt nicht hingehen, ja fehlt das ein bisschen.
00:09:35: Kultur und Hamburg war immer so ein Reizthema oder es passt nicht so richtig zusammen sondern Hamburg stand zu verhafen für Schiffe, Maritima, asiatische Lebenskultur aber nicht für kulturelle.
00:09:50: Also das hat sich ja erst in den letzten zehn, zwanzig Jahren vielleicht geändert.
00:09:55: Nachdem auch die Elbphilharmonie da ist.
00:09:57: Komponisten-Quartier habe ich hier gerade gelernt.
00:10:02: Die Idee gegründet oder eröffnet ist es am letzten Jahrzehnt.
00:10:06: Das ist
00:10:06: wieder so ein Stein auf diesem Weg zur Kulturmetropole, die wir langsam geworden sind.
00:10:13: Es gibt eine Kultur- und Tourismusstrategie, es gibt ganz viele Bauteine glaube ich, für alle gut sind die im kulturellen Geschäft deren Pass bewegen wollen und da gehört zweifel ohne auch das Komponistenquartier dazu.
00:10:28: Ist noch eine Frage zu deiner Vergangenheit?
00:10:31: Du kommst aus Urtien bist du gebürtiger Hamburgerin oder eher...
00:10:36: Ne Holz deiner Dän Durch und durch.
00:10:40: Ich komme tatsächlich ursprünglich aus Plönen, da lebe ich inzwischen auch wieder.
00:10:44: Dann hatte eine Station im Eutin am Schloss in der Tat, habe aber verschiedene Stationen im kulturellen Bereich durchlaufen, hab in Hildesheim und Berlin studiert, in Lüneburg promoviert, war dann lange Jahre auch in Bonn, in Wissenschaftsmanagement tätig.
00:11:01: also da gab es verschiedene Station.
00:11:03: Ja, also Eutine habe ich gelesen und Plöne habe ich jetzt nicht auf dem Sessel gehabt.
00:11:09: Die kulturelle Vergangenheit von Ortini ist ja auch ziemlich vielfältig, erinnert sich an.
00:11:14: Das passt sehr gut und der Step ist sicherlich toll für Hamburg.
00:11:18: auch, dass du aus Ost-Tolstein nach Hamburg gekommen bist und jetzt das Komponistenquartierleitest.
00:11:26: Was wollt ihr so in den nächsten Jahren noch machen um es halt bekannter zu machen?
00:11:32: Wir hatten schon ein bisschen darüber gesprochen im Museum für hamburgische Geschichte.
00:11:38: Der Hamburg Museum ist, glaube ich jetzt heißt ... Wenn das wieder eröffnet, bist du sicherlich leichter.
00:11:44: Aber man muss natürlich auch ein bisschen sichtbar sein mit dem Podcast oder eine große Welle auslösen.
00:11:49: Aber was kommt noch?
00:11:52: Ja!
00:11:52: Das ist ein großes Thema, das sich natürlich alle im Kulturbereich immer wieder stellen für uns.
00:11:58: Ich würde es in zwei Ebenen quasi beschreiben, das eine ist das inhaltliche Profil.
00:12:03: Dass wir ein Konsequenz in den letzten drei vier Jahren versuchen auszubauen und dahingehend dass wir nicht nur so ein statisches Museum sind mit Wir haben da jetzt sechs schöne Ausstellungen hingetan.
00:12:12: Nun kommt mal und guckt sie an und bewundert Sie sondern Liebendigkeit zu zeigen.
00:12:16: Da es ist Einbaustein sind die Sonderausstellung.
00:12:18: dieses Jahr stellen wir dann eine Frau vor Luise Reichert.
00:12:22: Andere Bausteine sind natürlich der Bereich Bildung und Vermittlung, wo wir inzwischen zum zehnjährigen Jubiläum ein ganz tolles Angebot für Grundschulklassen geschaffen haben.
00:12:32: Die selber zu kleinen Komponisten werden können bei uns.
00:12:37: Und in diesem Jahr mit einem Spezialprojekt um Korbegeisterte an das Komponistenquartier heran zu führen.
00:12:44: Das heißt, wir haben ein eigenes Angebot entwickelt um speziell die Chormusik unserer Komponenten in den Blick zu nehmen und Chore-Begeisterte, Chorleiterin Verbindungen aufzuzeigen wie unsere Komponisten an Chor herangegangen sind, welche Werke es da gibt und welche Wurzeln vielleicht auch selbst wenn man ein Jazz oder einen Gospelchor ist.
00:13:08: Was sind denn da eventuell Wurzel und Verbindungen die es eben in der Vergangenheit gibt?
00:13:12: Das ist so bisschen inhaltliche Profilierung und Ausbau dessen wer wir sind was wir sind Und dann natürlich die Frage dass es war auch ein Grund, weshalb wir uns freuen jetzt im Tourismusverband dabei zu sein.
00:13:26: Wie kann man eben für mehr Bekanntheitssorgen?
00:13:28: Und nachdem wir da in den vergangenen Jahren ... Wir haben begrenzte Möglichkeiten verschiedene Strategien gefahren haben.
00:13:34: mit Flyer-Verteilung Anzeigenschaltung ist jetzt in diesem Jahr für uns ganz stark im Mittelpunkt das Thema Social Media Advertising also im Meta Universe sich einzuarbeiten in die Bereiche Facebook und Instagram und da eine verlässliche Präsenz aufzubauen im Hamburger Raum aber eben auch darüber hinaus dann verlässlich erreichen kann und begeistern kann.
00:13:56: Wir haben jetzt schon durchgesprochen, welche Komponistinnen und Kompionisten man entdecken kann.
00:14:02: Dass es sechs Museen gibt bei einem muss mal klingeln.
00:14:05: Das haben wir auch schon festgestellt.
00:14:07: Aber was sieht man denn in den verschiedenen Gebäuden oder in den verschiedensten Museums?
00:14:12: Wer wird da ausgestellt?
00:14:13: Musikinstrumente?
00:14:16: Also vor allen Dingen hört man natürlich Dinge.
00:14:19: Wir haben insgesamt über zwölf Stunden Musik, die man sich anhören kann in den kleinen Räumlichkeiten was auch gerne mal für Fehleinschätzungseiten der Gäste sorgt.
00:14:29: also dann kommen Menschen bei uns an den Dresen und sagen oh ja ist so ein kleines Museum ich habe jetzt noch einen Stündchen Zeit dann husche ich mal schnell durch naja und dann verschwinden sie für vier fünf Stunden und warten nicht mehr gesehen weil man einfach so... Man schlendert dann von Hörstation zu Hörstation bekommt immer eine kleine Einleitung gerade vorgestellt.
00:14:46: Wie ist das historisch einzuordnen?
00:14:48: Wir sind halt kein archivierendes oder sammelndes Museum, sondern wir stellen Inhalte vor die jeweils Schlaglichter von den Komponisten-Komponistinnen vorstellen.
00:15:00: Die Eindrücke vermitteln natürlich in Bezug auf ihre Hamburgverbindung aber auch darüber hinaus und ganz viel auf das Werk eingehen.
00:15:10: Wir haben auch Instrumente.
00:15:12: dank auch sehr freundlicher Leigeber.
00:15:15: Insbesondere haben wir in jedem Museum ein Tasteninstrument, was ich eine sehr schöne Besonderheit finde.
00:15:20: Dass man halt da so die Entwicklung von Tasten-Instrumenten vom Hitchcock-Spinett aus dem sechzehnten Jahrhundert bis hin zum Tafelklavier ... Das war der Erbauer!
00:15:32: Es hat nichts zu tun mit ihm,
00:15:34: mit dem Schützer.
00:15:35: Nein, nein!
00:15:37: Wir sind da ganz zivil... Nein, bis hin zu einem selbstspielenden Maler Steinway Klavier.
00:15:43: Nicht maler Welte-Steinway Klavier.
00:15:45: Aber man kann da Malerselber spielen hören.
00:15:47: Das war eine sehr, sehr frühe Aufzeichnungstechnik mit so einer Art Lochstandsrolle die dadurch geleitet wird und dann bewegen sich die Tasten wie von Geisterhand.
00:15:56: Da sind wir doch wieder bei Hitchcock!
00:15:58: Und man hört halt, wie Maler selbst Werke eingespielt hat.
00:16:01: Bei Brahms gibt es das Tafelklavier auf der Meister selber ... seine Hände gelegt hat, weil er darauf unterrichtet hat.
00:16:10: Gibt es auch so Einordnungen, wo sie in Hamburg gewirkt haben?
00:16:14: Also beispielsweise die Lemanne Terupa oder die ist ja schon lange nicht mehr gibt.
00:16:23: Absolut, natürlich.
00:16:25: Das ist besonders bemerkenswert im Malermuseum.
00:16:28: Die Malergesellschaft hat auch einen eigenen Stadtrundgang und eine Stadgradelfahrt entwickelt mit der man regelmäßig in den Sommermonaten einmal so wichtige Stationen bis hin zu seinem Wohnort in der Bundesstraße, Bundesstrasse, Bundesallee wirklich immer hinter dem Dammtor.
00:16:49: sich anschauen kann.
00:16:51: Das heißt, ja das ist ein ganz wichtiger Aspekt im Barock natürlich vor allen Dingen bezogen auf die fünf Hauptkirchen, dass er damals ganz leidgebend.
00:17:00: Ja, ganz toll!
00:17:01: Wir kommen schon so ein bisschen zum Ende.
00:17:03: aber eine Frage habe ich noch ganz zum Abschluss.
00:17:06: wenn du besucht bekommst aus Blöden oder auch aus Routine Führst du die in Hamburg hin, außer ins Komponistenquartier?
00:17:15: Ich fühle sie tatsächlich... Also ich habe einen zehnjährigen Sohn.
00:17:17: Da ist immer Miniatur Wunderland.
00:17:20: Absolutes Muss!
00:17:22: Das heißt da sind wir dann und tummeln wir uns gerne.
00:17:25: Ja bei uns war es immer so dass die Mädels ins Dungeon wollten.
00:17:28: der Junge wollte ins Miniatuur Wunderlands.
00:17:32: Friderike von Kossel das war ein sehr spannendes, amüsantes Gespräch.
00:17:36: Wir haben viel gelernt über das Komponnistenquarteer.
00:17:39: herzlichen Dank dafür.
00:17:40: Schön, dass du da warst.
00:17:42: Das war der Podcast Hamburg Schlagt von Tourismusrband und ich hoffe es hat Ihnen gefallen.
00:17:48: Schauen Sie mal wieder rein bis bald.
00:17:49: Tschüss!
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